Nutzungsbedingungen

 

für das lokale Netzwerk im Studentenwohnheim Halifaxstraße/ Ahornstraße und den Anschluss an das RWTH-Netzwerk

Fassung vom 9. September 2010

 

1.

(Präambel) Das Wohnheimnetzwerk soll den Bewohnern die Möglichkeit bieten, ihre Rechner mit anderen Rechnern zu verbinden und sich selber mit der Netzwerktechnik und -organisation vertraut zu machen.

 

2.

(Netzwerkbetreiber) Netzwerkbetreiber ist der Verein Netzwerkgruppe des Studentenwohnheims Halifaxstraße/Ahornstraße Aachen e.V., der durch den jeweiligen Vorstand und seiner Mitglieder gemäß Vereinssatzung vertreten wird. Zuständig für alle Anfragen und Aufträge ist der Vereinsvorstand. Die jeweilig gültige Zusammensetzung des Vorstands wird durch Aushang und auf den Vereins-Webseiten bekannt gegeben. Anfragen sind an das zuständige Mitglied des Vereins zu richten.

 

3.

(Teilnehmer) Teilnehmer ist ein Bewohner im Sinne der Satzung, dem ein Anschluss an das Wohnheimnetzwerk zur Verfügung gestellt wird. Betreibt ein Bewohner mehr als einen eigenen Rechner an einem Anschluss des Wohnheimnetzwerkes, so gilt er trotzdem nur als ein Teilnehmer. Der Anschluss ist personengebunden und nicht übertragbar.

 

4.

(Pflichten des Teilnehmers) Jeder Teilnehmer verpflichtet sich, keine Nutzung des Wohnheimnetzwerkes durch Dritte zu ermöglichen. Insbesondere hat jeder Teilnehmer sein Passwort geheim zu halten und in regelmäßigen Abständen zu ändern.

 

Der Teilnehmer hat die ihm übergebenen Geräte und Kabel sorgsam zu behandeln. Für einen eventuell entstandenen Schaden an diesen Geräten oder Kabel haftet der Teilnehmer persönlich.

 

Verstöße gegen diese Pflichten oder gegen die Punkte 11 (wohnheimfremde Richtlinien) und 12 (missbräuchliche Benutzung des Netzwerkes) dieser Nutzungsbedingungen können eine fristlose Kündigung, wie im Punkt 12 beschrieben, verursachen.

 

 

5.

(Gebühren)
(a) Für die Nutzung des Anschlusses sowie für dessen Einrichtung fallen Gebühren an, deren Höhe die Netzwerkgruppe Halifaxstr. auf einem gesonderten Aushang "Gebühren für das Netzwerk" veröffentlicht.
(b) Die Gebühren setzen sich zusammen aus:
1. Beiträgen zur Bildung von Rückstellungen für notwendige Reparaturen und Erweiterungen des Netzwerks.
2. Eventuell anfallende Kosten für die realisierte Verbindung zum Hochschulnetz der RWTH.
(c) Bei aktiven Vereinsmitgliedern der Netzwerkgruppe Halifaxstr. e.V. werden die Mitgliedsbeiträge mit den Anschlussgebühren verrechnet.

 

6.

(Installation) Die Installation wird in eigener Arbeit vom Teilnehmer ausgeführt. Die dafür notwendige Dokumentation wird vom Netzwerkbetreiber zur Verfügung gestellt. Die Anschlussdose und die zu verlegenden Kabel müssen nach den Anweisungen der Arbeitsgruppe Netzwerk montiert werden.

 

7.

(Netzwerkkarte) Die Teilnehmer benötigen zum Anschluss ihrer Rechner an das Netzwerk noch eine Ethernet-kompatible Netzwerkkarte mit 1000BaseT, 100BaseTX oder 10BaseT-Anschlussmöglichkeit (TP: Twisted Pair, kein BNC-Koaxialkabelanschluss!) und ein Netzwerkkabel (TP-Patchkabel, CAT.5e oder besser, geschirmt, konfektioniert) zwischen der Netzwerkkarte im Rechner und der Netzwerkdose an der Wand.

 

Die Netzwerkkarte und das Netzwerkkabel müssen vom Teilnehmer selber besorgt werden.

 

8.

(WLAN) Die Netzwerkgruppe betreibt ein eigenes WLAN, zu dem die Nutzer Zugang erhalten. Des Weiteren ist es den Nutzern nicht gestattet, ein eigenes WLAN zu betreiben.

 

9.

(Nichtrealisierung des RWTH-Anschlusses) Kann der Anschluss an das Netz der RWTH durch nicht von der Arbeitsgruppe Netzwerk zu vertretende Gründe nicht realisiert werden, so besteht keine Möglichkeit der Erstattung der Anschlusskosten des Teilnehmers. Dazu zählen sowohl Probleme der Konnektivität seitens des Rechenzentrums, als auch Gerätedefekte innerhalb des Wohnheims.

 

10.

(Haftung) Falls durch Fahrlässigkeit oder Vorsatz ein Schaden am Netzwerk oder an seinen technischen Komponenten entsteht, haftet der Verursacher dieses Schadens.

 

11.

(wohnheimfremde Richtlinien) Das Wohnheimnetzwerk ist mit dem Netzwerk der RWTH verbunden und gilt somit als Bestandteil des deutschen Wissenschaftsnetzes, das dem ,,DFN - Verein zur Förderung des Deutschen Forschungsnetzes e.V.`` untersteht. Dadurch ergeben sich Konsequenzen für die Nutzung der Netzwerkdienste; kommerzielle Verwertung oder Weiterschaltung der angebotenen Leistungen ist untersagt. Weiterhin gelten Richtlinien des DFN. Die Regelungen des Rechenzentrums für die Nutzung seiner Ressourcen finden entsprechende Anwendung auf unser Wohnheimnetz. Mit der Nutzung erkennt der jeweilige Nutzer die Netzordnung sowie die Ausführungsbestimmungen der RWTH in der jeweils aktuellen Fassung als für sich verbindlich an und verpflichtet sich, die darin enthaltenen Regelungen einzuhalten. Bei einem Verstoß dieser Nutzungsbedingungen gegen die Netzordnung und Ausführungsbestimmungen der RWTH in der jeweils aktuellen Fassung gehen letztere insoweit vor.

 

12.

(missbräuchliche Benutzung des Netzwerkes) Der Teilnehmer verpflichtet sich zur Einhaltung der oben genannten Richtlinien und Regelungen. Bei Zuwiderhandlungen, missbräuchlicher Benutzung des Netzwerkes (z.B. Benutzen einer dem Teilnehmer nicht zugeteilten IP) sowie bei einem Zahlungsrückstand von mehr als einem Monat kann der Anschluss des Teilnehmers von der Arbeitsgruppe Netzwerk fristlos gekündigt werden. In diesem Falle wird der Teilnehmer ohne Anspruch auf Schadensersatz vom Netzwerkanschluss getrennt.

 

Unter missbräuchlicher Benutzung ist unter anderem zu verstehen:

 

*fahrlässige oder gar vorsätzliche Weitergabe der Benutzerdaten, insbesondere des Passwortes, an Dritte;

*fahrlässige oder gar vorsätzliche Unterbrechungen des laufenden Betriebs (z.B. durch Verwendung einer anderen als der zugeteilten IP-Adresse);

*der Versuch, ohne ausdrückliche Autorisierung Zugang zu Netzdiensten - welcher Art auch immer - zu erhalten;

*die Verletzung der Integrität von Informationen, die über das Netz verfügbar sind;

*der Eingriff in die individuelle Arbeitsumgebung eines Netzbenutzers;

*jede Art des Mithörens von Datenübermittlungen, des Stöberns in fremden Datenbeständen oder der Weitergabe von unabsichtlich erhaltenen Angaben über Rechner und Personen.

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